Daheim arbeiten – mit dem eigenen Home Office

Es geht doch nichts über die Möglichkeit, von zuhause aus zu arbeiten. Das spart die oft langen Anfahrtswege, ermöglicht etwas freie Einteilung bei der Bewältigung der Aufgaben und erlaubt es zudem, hin und wieder einen Blick auf die Kinder oder das Haustier zu werfen. Doch ein Home Office will gut durchdacht sein.

Ablenkung im Home Office vermeiden

Ich habe mir mein Home Office nach professionellen Maßstäben wie ein normales Büro eingerichtet: Mehr als der Schreibtisch nebst Arbeitsmaterialien sowie einem Regal für Bücher und Ablagen befindet sich beinahe nichts darin. Alles, was nicht zur Arbeit benötigt wird, sollte also verschwinden. Das heißt aber auch, dass die Anschlüsse für Telefon oder Internet in dem Zimmer vorhanden sein müssen. Das Home Office habe ich in einem Raum eingerichtet, der leicht abseits des Wohnbereiches liegt: Hier habe nur ich den Zugang und kann ungestört meinen Aufgaben nachkommen. Und bis auf die selbst geplanten Pausen verlasse ich das Zimmer auch nicht.

Wie richte ich mein Home Office am besten ein?

© Hemera/Thinkstock

Professionelle Möglichkeiten schaffen

Daneben ist es wichtig, gute Arbeitsbedingungen für das Home Office zu schaffen. Diese liegen in hochwertigen Büromöbeln sowie einer entsprechenden technischen Ausstattung. Je besser der Schreibtisch, der Stuhl oder der Computer sind, umso leichter kann ich arbeiten. Zudem habe ich das Büro etwas aufgepeppt: Bilder von der Familie, schöne Pflanzen sowie frische Farben wirken anregend. Wichtig ist es auch, beim Home Office nicht mit Licht und Luft zu sparen. Die Unterbringung im Keller oder dem Dachstuhl ist daher nicht zu empfehlen. Ich mag es viel lieber, auch mal aus dem Fenster zu schauen.

Sich nicht hängen lassen

Sinnvoll ist es ebenso, das Home Office als normales Büro zu betrachten. Dafür ziehe ich mir morgens meine herkömmliche Kleidung an und zwinge mich damit zu einer gewissen Seriosität – zumal immer ein Kunde oder der Chef kommen könnten. Feste Arbeitszeiten sind auch daheim wichtig und sollten nur durch die genau fixierten Pausen durchbrochen werden. Teilweise muss man sich auch mental dazu aufmuntern, den Ablenkungen nicht nachzugeben, sondern die Aufgaben zu absolvieren. Natürlich ist es aber im Home Office aber einfacher, sich einmal wenige Minuten zu bewegen oder im Zweifelsfalle über einem guten Buch zu entspannen.

Autor: -- Freitag, 9. März 2012, 13:02 Uhr -- 1 Kommentar
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Bisher wurde einen Kommentar geschrieben.

  1. 1

    Hallo Anna,
    spitzen Beitrag, Meistens ist das Arbeitszimmer doch der Raum, dem am wenigstens Aufmerksamkeit bei der richtigen Einrichtung geschenkt wird. Finde es wirklich gut, dass das mal jemand so schön beleuchtet.

    Weiter so!

    Gruß aus Aachen
    Frank

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