Beleuchtung des Wohnraums: Passend zur Stimmung

Sie beeinflusst die Wirkung eines Raums wie kein anderes Accessoire: die passende Beleuchtung. Ob man sich für gemütliches und gedämmtes Licht entscheidet oder einen hellen Deckenstrahler bevorzugt, hängt auch von der Nutzung des Raums ab. Ebenso wichtig ist die Stimmung, die man verbreiten möchte.

Gedämpftes Licht oder Festbeleuchtung: Alles nach Maß

Im Wohn- und Schlafbereich ist eine flexible Beleuchtung ideal, die man je nach Stimmung und Situation in der Helligkeit anpassen kann. Ein Reglungsschalter sorgt dafür, dass sie gedimmt werden kann, wenn eine sanfte Beleuchtung passend ist. Ist das Wohnzimmer mit einem Essbereich kombiniert, macht sich helles Licht über dem Esstisch gut. Dies gilt umso mehr, wenn dort auch noch gearbeitet, gelesen und gespielt wird. Eine gedämpfte Beleuchtung wirkt auch im Schlafbereich sehr angenehm, wobei darauf zu achten ist, dass der Kleiderschrank ausreichend erhellt wird, sollte er sich im Schlafzimmer befinden.

Im Arbeitszimmer dagegen ist meist ein helles Licht angesagt. Es schont die Augen, wenn am Computer gearbeitet wird, dazu wird die Deckenbeleuchtung im Idealfall mit einer Schreibtischlampe ergänzt. Auch in der Küche ist eher helles Licht angesagt. Die Deckenleuchte kann dann mit einer indirekten Beleuchtung an der Abzugshaube oder über der Arbeitsplatte ergänzt werden, damit die Helligkeit flexibel zu halten ist. Von besonderer Bedeutung ist Licht auch im Badezimmer. Es soll einerseits möglichst natürlich sein, muss aber andererseits hell genug sein zum Schminken und für die tägliche Toilette. Bestenfalls wird auch hier die Deckenleuchte ergänzt um eine zusätzliche Lampe über dem Waschbecken.

Lampen für ein helles Wohnzimmer

© iStockphoto/Thinkstock

 

Strahler, Kronleuchter, Kerzen: Beleuchtung abhängig von Raum und Zeit

Welche Art der Beleuchtung zum Einsatz kommt, hängt einerseits von der Raumnutzung ab, andererseits auch von der Tageszeit. So macht sich romantisches Kerzenlicht gut am Abend, am Tag darf es dann meist etwas helleres Licht sein. Decken- oder Wandstrahler verbreiten starkes Licht und können abends manchmal zu hell sein. Eine Stehlampe ist flexibel zu nutzen, sie macht häufig indirektes Licht und wirkt deshalb am Abend sehr angenehm. Außerdem kann sie bei Bedarf örtlich flexibel aufgestellt werden. Der Kronleuchter kommt eher wuchtig daher und macht entsprechenden Eindruck. Er kann eine abendliche Veranstaltung sehr gemütlich machen und dabei gleichzeitig ausreichend Helligkeit spenden.

Letztlich gilt gerade bei der Beleuchtung, dass etwas Flexibilität nicht schaden kann. Im Idealfall kombiniert man mehrere Quellen, die ganz nach Bedarf eingesetzt werden können. Damit hat man immer die Wahl, zu jeder Tageszeit und in jeder Situation das passende Licht zu verbreiten.

Autor: -- Donnerstag, 19. Januar 2012, 13:55 Uhr
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